Wie wird man Fußballprofi?

Fang so früh wie möglich an im Verein zu spielen. Sicherlich kannst du auch auf dem Bolzplatz etwas Fußball spielen lernen. Allerdings liefert nur ein Fußballverein die herausfordernde Umgebung die man benötigt um sich stetig weiter zu entwickeln.

Allerdings solltest du die Wahl des Vereins in dem du spielst nicht spontan treffen ohne dir vorher Gedanken gemacht zu haben. Wichtig ist, dass du dir im Klaren über deine eigenen Fähigkeiten und deine eigenen Ansprüche bist. Das geht natürlich nicht nur wenn du neu anfängst im Verein zu spielen sondern auch wenn Du bereits Mitglied eines Vereins bist.

Das Wichtigste wenn du es wirklich an die Spitze schaffen willst ist dass du stets neue Herausforderung suchst. Du kannst nämlich nur besser werden wenn du ständig gegen bessere Fußballspieler spielst. Klar macht es Spaß schlechtere Spiele abzuzocken. Allerdings solltest du dir darüber im Klaren sein dass du dadurch nicht besser wirst. Besser werden macht nicht immer Spaß und ist harte Arbeit. Wenn du also das Gefühl hast dass dir deine Mitspieler und oder Gegenspieler unterlegen sind solltest du dringend zu einem anderen Verein möglicherweise in einer höheren Liga wechseln. Du solltest dich nie darauf ausruhen der beste in deinem Team zu sein. Wenn du der Beste bist, bist du im falschen Team.

Neben den Fähigkeiten deine Mitspieler und Gegenspieler ist der entscheidende Faktor für deine fußballerische Entwicklung dein Trainer. Selbstverständlich sollte dein Trainer Ahnung von Fußball haben und dich stets aufs Neue herausfordern. Allerdings noch viel wichtiger ist, dass er dich immer unterstützt. Unter einem Trainer der nicht von deinen Fähigkeiten überzeugt ist bist du permanent negativen Einflüssen ausgesetzt was deine Entwicklung deutlich hemmt. Alle Fußballspieler die es zum Profi gebracht haben wurden während ihrer frühen Karriere von einem Mentor unterstützt. Bei nicht gerade wenigen ist dieser Mentor der eigene Vater. Viele Fußballprofis wurden in ihren frühen Jahren im Fußballverein und ihrem Vater trainiert. Das ist sicher kein Zufall. Der eigene Vater ist viel eher gewillt dich auch in schlechten Zeiten auszubauen und dir die Unterstützung zu geben die du brauchst. Soll dich dein Vater oder deine Eltern noch nicht aktiv bei deinem Traum unterstützen solltest du sie einfach mal fragen und ihnen von deinem Wunsch erzählen. Auch wenn deine Eltern nicht sportbegeistert sind ist es trotzdem absolut notwendig dass du dir einen Mentor suchst. Das kann ein Trainer von dir sein der dich auch weiterhin unterstützt und berät nachdem du den Verein gewechselt hast oder auch dein Onkel oder Opa.

Du musst stets lernbegierig sein und deine eigenen Fehler analysieren. Wenn möglich solltest du einen Freund fragen dich während deine Fussballspiele aufzunehmen so dass du deine Fehler im Nachhinein analysieren kannst. Heutzutage sind Kameras mit großartiger Qualität so günstig dass dieses Werkzeug vor zehn Jahren nur Profis vorbehalten war heute von jedem genutzt werden kann der bereit ist an sich zu arbeiten. Dabei ist auch wichtig dass du deine Spiele nicht alleine analysiert sondern dir auch Feedback von anderen holst was und wie du es verbessern kannst. Frag deinen Trainer regelmäßig was du noch verbessern kannst und wo er deine Schwächen sieht.

Sei dir darüber im Klaren das Talent eine absolut untergeordnete Rolle darüber spielt wie weit du es im Fußball bringen kannst. Viel wichtiger ist dass du stets neue Herausforderung suchst, einen Mentor hast und dass du stets bereit bist an deinen eigenen Fehlern und Schwächen zu arbeiten.

Außerdem ist unbedingt notwendig, dass du auf deine Ernährung achtest. Dabei solltest du komplett auf alle zuckerhaltigen Produkte die Gummibärchen oder Säfte oder Cola verzichten. Diese können deine Leistungsfähigkeit enorm einschränken. In die gleiche Kategorie der Lebensmittel die du vermeiden solltest zählen weiße Nudeln, Weißbrot und weißer Reis. Du solltest dich hauptsächlich von Vollkornprodukten, Gemüse, Fleisch und Fisch ernähren. Trinken solltest du ausschließlich Wasser und Tee.

Ebenfalls ist wichtig dass du ständig an deiner Physis arbeitest. Regelmäßige Liegestütze und sonstige Übungen ohne Hanteln sind ein guter Anfang. Wenn du schon etwas älter bist solltest du unbedingt regelmäßig ins Fitnessstudio gehen. Dass verbessert nicht nur dein Selbstvertrauen sondern auch dein Durchsetzungsvermögen auf dem Fußballplatz. Außerdem ist es viel leichter eine gesunde Ernährung durchzuziehen wenn man die positiven Auswirkungen am eigenen Körper sehen kann.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass du auch außerhalb der regulären Trainingszeiten an die Arbeit ist. Dazu zählt beispielsweise zusätzliches Schusstraining vor oder nach dem Training oder Lauftraining an trainingsfreien Tagen. Wenn dein Ziel ist Fussballprofi zu werden musst du schließlich besser sein als nahezu alle anderen. Und um dich von der Masse abzuheben musst du mehr tun als alle anderen. Das bedeutet härter trainieren, mehr trainieren, ich gesünder ernähren und außerdem auch an deiner mentalen Einstellung zu arbeiten.

Wenn es so gut läuft und du beispielsweise auf Ersatzbank landest solltest du niemals den Kopf hängen lassen. Hole dir unmittelbar Feedback vom Trainer, deinem Mentor und Freundin was du verbessern kannst. Ein Platz auf der Ersatzbank sollte niemals ein Dauerzustand sein. Wenn du aus welchem Grund auch immer keine realistischen Einsatzchancen innerhalb der nahen Zukunft erkennen kannst solltest du so schnell wie möglich den Verein wechseln.

Wichtig ist dass du immer an dich glaubst und an deine Chance es zu schaffen. Fußballprofi werden am Ende diejenigen mit dem längsten Atem und dem größten Willen. Wenig verwunderlich sind es genau diejenigen die den längsten Atem haben die am meisten von ihrem Umfeld unterstützt werden. Wenn du also das Gefühl hast, dass sich dein Umfeld nicht genug unterstützt solltest du daran arbeiten. Dazu gehört beispielsweise deine Eltern um mehr Unterstützung zu fragen aber auch neue Freunde zu suchen wenn deine jetzigen nicht an deinen Traum und deine Chance es zu schaffen glauben.

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